Ernährung & Alltag Anzeige

Der wahre Grund, warum Du beim Fasten an Tag 2 aufgibst

Und warum es nichts mit Deiner Disziplin zu tun hat, sondern mit einer Lücke, über die niemand spricht

Claudia B.
Von Claudia B., 46, Teamleiterin Aktualisiert am 29. Juli 2026 · Lesezeit: 7 Minuten
Autorenfoto
kaltgepresst¹ in Süddeutschland · entwickelt mit Ernährungsexpertin Dr. Ulrike Fischer

Ich habe das Schokoladenpapier ganz unten in den Mülleimer gedrückt.

Damit es niemand sieht. In meiner eigenen Küche. Um 22:40 Uhr.

Ich bin 46. Ich führe ein Team von neun Leuten. Ich treffe jeden Tag Entscheidungen, für die andere Menschen mich bezahlen.

Und ich stand da und versteckte Müll vor meiner eigenen Familie.

In dem Moment war ich nicht mehr Claudia. Ich war jemand, der sich selbst nicht mehr im Griff hat.

Der Tiefpunkt

Angefangen hat es harmlos. So harmlos, dass ich es zwei Jahre lang nicht ernst genommen habe.

Es begann mit dem Nachmittag. Gegen 15 Uhr ging in mir langsam das Licht aus. Nicht müde, leer. Ich saß in Meetings und habe Sätze zweimal gehört, weil ich beim ersten Mal nicht da war. Also: Kaffee. Dann ein zweiter. Dann das Stück Traubenzucker aus der Schublade, das eigentlich für die Kinder gedacht war.

Dann war es der Abend. Ab 20 Uhr habe ich nicht mehr gegessen, weil ich Hunger hatte. Ich habe gegessen, weil ich fertig war. Ein Glas Wein, ein Rest Nudeln direkt aus dem Topf, im Stehen, bei offenem Kühlschrank. Ich habe es nicht einmal geschmeckt.

Dann war es der Kleiderschrank. Ich habe morgens nach dem gegriffen, was weit ist. Die dunkelblaue Bluse wurde zur Uniform. Drei Kleider habe ich nach hinten geschoben. Nicht weggeworfen, das hätte es endgültig gemacht. Nur nach hinten.

Dann waren es die Fotos. Auf dem Geburtstag meiner Schwester habe ich das Handy übernommen. „Ich mach das schon.“ Ich habe an dem Abend 60 Fotos gemacht und war auf keinem einzigen drauf. Das war kein Zufall. Das war eine Entscheidung, die ich mir selbst nie eingestanden habe.

Und dann war es der Schlaf. Ich bin nachts um zwei aufgewacht, hellwach, und habe an nichts Bestimmtes gedacht. Nur an alles gleichzeitig. Morgens um sechs hat der Wecker geklingelt und der Tag hat wieder mit Kaffee angefangen. Ein Kreis, in dem jede Runde ein bisschen enger wurde.

Ich habe es probiert. Natürlich habe ich es probiert. Ich bin kein Mensch, der aufgibt.

Aber jedes Mal lief es gleich ab: Tag 1 gut. Tag 2 Kopfschmerzen, Gereiztheit, und ab dem späten Nachmittag dieser eine Gedanke, der stärker wurde als alles andere: gleich brichst Du wieder ab. Abends stand ich am Kühlschrank und war nicht mehr die Frau, die das entscheidet.

Und danach kam der Teil, über den niemand spricht: die Scham. Nicht das Scheitern. Die Scham danach.

Dieser Moment mit dem Schokoladenpapier war der Tiefpunkt.

Ich saß danach auf der Treppe und habe zusammengezählt, was mir das Ganze inzwischen genommen hatte. Meine Energie. Meinen Schlaf. Die Fotos, auf denen ich nicht bin. Das Gefühl, mir selbst vertrauen zu können.

Was ich damals nicht wusste: Ich hatte nie ein Disziplinproblem.

Ich hatte ein Problem, über das mir in zwanzig Jahren niemand ein einziges Wort gesagt hatte. Und drei Wochen später hat mir eine Ernährungsberaterin in einem Nebensatz erklärt, was es war.

Ich habe alles probiert. Und ich meine wirklich alles.

Bevor ich Dir erzähle, was am Ende funktioniert hat, musst Du wissen, was nicht funktioniert hat. Weil ich vermute, dass Du auf demselben Weg unterwegs warst wie ich.

Shake-Dose
Detox-Tee-Packung
Fitnessstudio-Karte
Ratgeberbuch

Intervallfasten, 16:8. Sieben Monate. Morgens hat es mich nichts gekostet. Ich bin ohnehin kein Frühstückstyp. Aber ab 16 Uhr war ich niemand, mit dem man reden wollte. Am Ende habe ich in den acht Stunden mehr gegessen als vorher in vierzehn.

Heilfasten zu Hause. Zweimal versucht. Beide Male an Tag 2 abgebrochen. Kopfschmerzen, Kreislauf im Keller, ein Kältegefühl, das nicht weggegangen ist. Ich habe im Büro gesessen und nicht mehr geradeaus denken können.

Diät-Shakes. ca. 60 € für einen Monatsvorrat. Sie haben nach Vanille geschmeckt, wie sich eine Chemikerin Vanille vorstellt. Nach elf Tagen habe ich die Dose in den Schrank gestellt. Sie stand da noch, als wir umgezogen sind.

Detox-Tees aus dem Internet. ca. 35 €. Was sie bewirkt haben, war ein Abführeffekt und ein sehr genauer Überblick über die Toilettensituation in meinem Büro. Mehr nicht.

Eine andere Saftkur. 90 € für drei Tage, sechs Säfte am Tag. Zwei Probleme: Erstens der Geschmack. Beim vierten Saft musste ich mich zusammenreißen, um ihn herunterzubekommen. Zweitens: Sechs Säfte sind über einen ganzen Tag einfach zu wenig. Zwischen den Portionen lagen lange Strecken, in denen nichts kam, und genau in diesen Strecken bin ich abgestürzt. Ich habe an Tag 2 abends eine Scheibe Brot gegessen und die Kur damit beendet.

„Einfach gesünder essen.“ Der Ratschlag, den man von Menschen bekommt, die das Problem nicht haben. Er bedeutet: jeden Tag, dreimal am Tag, eine Entscheidung treffen. In einer Woche, in der ich schon zweihundert andere Entscheidungen treffe. Genau die Entscheidung, die um 15 Uhr immer verliert.

Zusammengerechnet: ca. 400 € und zweieinhalb Jahre.

Nichts hat gehalten. Ein paar Tage, ein paar Wochen. Gerade genug, um mir Hoffnung zu machen. Nie genug, um zu bleiben.

Und dann kam der Punkt, an dem ich anfing zu glauben, dass es einfach an mir liegt. Dass andere Frauen etwas haben, das ich nicht habe. Mehr Willen. Mehr Härte. Mehr irgendwas.

Das ist der gefährlichste Punkt von allen. Weil man dann aufhört zu suchen.

Und wenn Du nichts änderst, läuft die Rechnung ja weiter. Der Nachmittag bleibt. Der Kühlschrank um 22 Uhr bleibt. Die dunkelblaue Bluse bleibt. In einem Jahr sitzt Du wieder auf derselben Treppe, nur ein Jahr später.

Warum also hat nichts davon funktioniert?

Wie sich herausgestellt hat: weil alles davon dasselbe Problem lösen wollte. Und das war das falsche.

Was mir die Ernährungsberaterin gesagt hat

Ich war eigentlich bei ihr wegen etwas völlig anderem. Mein Hausarzt hatte mich wegen meiner Eisenwerte geschickt. Am Ende des Gesprächs habe ich beiläufig erwähnt, dass ich Fasten nie durchhalte.

Sie hat aufgehört zu tippen und mich angesehen.

„Wie viele Stunden liegen bei diesen Kuren zwischen zwei Portionen?“

Ich musste überlegen. Vier? Fünf?

Sie hat genickt, als hätte ich gerade den Schluss eines Films verraten, den sie längst kennt.

„Dann liegt es nicht an Dir.
Du bist nicht undiszipliniert. Du bist unterversorgt.“

Die Versorgungslücke

Sie hat es mir so erklärt:

Wenn über Stunden nichts ankommt, fällt der Blutzucker ab. Der Körper bewertet das nicht als gute Entscheidung. Er bewertet es als Mangel. Und er reagiert so, wie er seit Zehntausenden von Jahren reagiert: Er dreht das Hungersignal auf. Nicht ein bisschen. Auf laut.

Und dann kam der Satz, der bei mir eingeschlagen ist:

„Willenskraft ist keine Charaktereigenschaft. Sie ist eine Stoffwechselleistung. Ein unterversorgtes Gehirn trifft keine guten Entscheidungen. Es trifft schnelle.“

Deshalb kommt der Zusammenbruch immer abends. Deshalb greifst Du nicht nach dem Apfel, sondern nach dem, was am schnellsten geht. Das ist keine Schwäche. Das ist Biologie, die deutlich älter ist als jedes Ernährungskonzept.

Sie hat mir eine Linie über den Tag gezeichnet, die zweimal tief einbricht. „Diese beiden Löcher“, sagte sie, „sind Deine abgebrochenen Kuren. Nicht Dein Charakter.“

Sechs Portionen am Tag
Zwei tiefe Einbrüche. Beide kommen jeden Tag zur gleichen Zeit.
Versorgungsgrenze 15 Uhr 22 Uhr hier bricht die Kur ab
Zehn Portionen im Zwei-Stunden-Takt
Dieselbe Kurve, engmaschig versorgt. Keine Lücke, in der Du abstürzen kannst.
Versorgungsgrenze alle 2 Stunden eine Portion
8 Uhr14 Uhr22 Uhr

Und plötzlich ergab alles einen Sinn

Das Intervallfasten? Sechzehn Stunden am Stück ohne Versorgung. Kein Wunder, dass ich um 16 Uhr niemand war, mit dem man reden wollte.

Das Heilfasten? Die größtmögliche Lücke! Deshalb der Kreislauf, deshalb die Kälte, deshalb Tag 2.

Die andere Saftkur mit nur sechs Säften? Sechs Portionen sind für einen ganzen wachen Tag schlicht zu wenig. Was fehlt, sind nicht ein paar Milliliter, sondern die Stunden dazwischen, in denen nichts ankommt.

Die Shakes? Zwei am Tag. Der Rest des Tages: ein Loch.

Jede einzelne Methode, die ich probiert hatte, hatte dasselbe Konstruktionsproblem. Sie alle haben die Menge reduziert und dabei übersehen, wann etwas ankommt. Genau daran entscheidet sich, ob eine Kur trägt oder an Tag 2 zerbricht.

Ich habe sie gefragt: „Und was macht man dagegen?“

Sie hat gelächelt. „Man schließt die Lücken.“

Der Zwei-Stunden-Takt

Was sie mir dann beschrieben hat, war kein Verzichtsplan. Es war ein Versorgungsplan.

Die Idee: statt weniger großer Portionen mit langen Strecken dazwischen viele kleine Portionen in einem festen Rhythmus. So eng getaktet, dass gar keine Lücke entsteht, in der Du abstürzen kannst.

Konkret sieht das so aus:

Zehn Portionen am Tag: sieben kaltgepresste¹ Säfte und drei Shots.
Alle zwei Stunden, von 8:00 bis 20:00 Uhr. Ein fester Takt. Kein Nachdenken, keine Entscheidung: Uhrzeit, Saft, fertig.
1.930 ml und 743 kcal am Tag. Genug, damit Dein Körper nicht in den Mangelmodus schaltet. Wenig genug, damit es eine echte Kur bleibt.
Kalt haltbar gemacht statt erhitzt mittels Hochdruckverfahren (HPP). Deshalb schmecken die Säfte nach dem, was drin ist, und nicht nach Kompott.
Regional in Süddeutschland produziert, entwickelt mit Ernährungsexpertin Dr. Ulrike Fischer.

Der Punkt, den ich vorher nicht verstanden hatte

Es geht nicht nur darum, dass alle zwei Stunden etwas kommt. Es geht darum, was.

Jeder Saft ist auf seine Uhrzeit abgestimmt. Der Saft um 10 Uhr zum Beispiel, „Hey Wach!“, hat Vitamin C* und Koffein direkt im Saft. Genau in der Phase, in der bei mir sonst das erste Loch aufging.

*Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Das ist der Unterschied zwischen „irgendwas trinken“ und versorgt sein.

DER TAGESPLAN, 8:00 BIS 20:00 UHR
8:00
Happy Lemon + Vitamin-D-Shot
Der Start, bevor der erste Kaffee nötig wird
10:00
Hey Wach!
Vitamin C und Koffein direkt im Saft — genau dort, wo sonst das erste Loch aufgeht
12:00
Sommer Gefühle + Kurkuma-Power-Shot
Die Mittagsportion — sättigend statt schnell
14:00
Grüne Gefühle
Vor dem 15-Uhr-Loch, nicht danach
16:00
Kombucha Ritual
Die Stelle, an der früher Kaffee und Traubenzucker kamen
18:00
Gold Rausch + Zink-Biotin-Shot
Zur gewohnten Abendessenszeit
20:00
Keep Cool
Der Abend, an dem der Kühlschrank zu bleibt
7 Säfte + 3 Shots · 1.930 ml · 743 kcal · nie mehr als 2 Stunden Lücke

Warum nicht einfach weniger Säfte und mehr Wasser?

Genau das habe ich gefragt. Ihre Antwort war der wichtigste Satz des Gesprächs:

„Die Menge allein bringt es nicht. Der Takt allein bringt es auch nicht. Es funktioniert erst, wenn beides zusammenkommt. Zu wenige Portionen über einen ganzen Tag → dann bleiben Strecken, in denen nichts ankommt.
Regelmäßig, aber zu dünn → dann trägt es nicht durch.
Erst wenn genug ankommt und es zur richtigen Zeit ankommt, bleibt die Kurve oben. Und wenn die Kurve oben bleibt, brauchst Du keine Disziplin. Du musst nur dem Saftkur-Guide folgen.“

Das war der Moment, in dem ich verstanden habe, warum sechs Säfte nicht dasselbe sind wie zehn Portionen. Es sind nicht vier Portionen Unterschied. Es sind vier geschlossene Lücken.

Sie hat mir empfohlen, es fünf Tage zu probieren, und gesagt: „Wenn es an Tag 2 nicht anders läuft als bei Deinen bisherigen Versuchen, hatte ich unrecht.“

Was in diesen fünf Tagen passiert ist

Ich habe die 5-Tage-Kur bestellt. An diesem Punkt hatte ich schon ca. 400 € für Dinge ausgegeben, die nicht funktioniert haben. Ich wollte es noch ein letztes Mal probieren.

Das Paket kam gekühlt, zwei Tage später. Ich habe an einem Sonntagabend den Kühlschrank leergeräumt und die Säfte nach Tagen sortiert. Allein das hat sich schon anders angefühlt als alles davor. Es lag alles fertig da. Ich musste nichts mehr entscheiden.

Sortierte Säfte

Tag 1. Um 8 Uhr der erste Saft. Ich hatte mich innerlich auf etwas Grasiges eingestellt. Es war fruchtig. Ich habe die Flasche angeschaut wie jemand, der einen Trick sucht. Um 10 der zweite mit Shot, um 12 der dritte. Gegen 15 Uhr habe ich instinktiv auf die Uhr geschaut und auf den Einbruch gewartet. Er kam nicht. Nicht, weil ich stark war. Er kam einfach nicht.

Tag 2. Der Tag, an dem ich immer aufgehört habe. Und ehrlich: leicht war er nicht. Ich hatte am späten Vormittag leichte Kopfschmerzen und war dünnhäutiger als sonst. Meine Schwester, die die Kur schon gemacht hatte, meinte, das sei bei ihr der Koffeinentzug gewesen. Aber der eigentliche Unterschied war ein anderer: Was mich an Tag 2 sonst immer umgeworfen hat, war nicht der Körper. Es war die Angst, wieder zu versagen. Diesmal kam sie nicht, weil zwei Stunden später einfach der nächste Saft dran war. Um 18 Uhr die achte Portion, und ich bin am Abend an der Küche vorbeigegangen, ohne sie zu betreten.

Ich hatte Tag 2 überstanden. Zum ersten Mal.

Tag 3. Und hier kam das, womit ich am wenigsten gerechnet hatte. Von jeder Diät kannte ich die bleierne Müdigkeit ab der Mitte. Hier war es umgekehrt: Mein Kopf war wach und klar. Ich habe am Nachmittag eine Aufgabe fertig gemacht, die drei Wochen auf meiner Liste stand, und erst danach gemerkt, dass ich zwischendurch nicht ein einziges Mal ans Essen gedacht hatte.

Tag 4. Nachts um zwei bin ich nicht aufgewacht. Ich habe es erst morgens bemerkt, als der Wecker klingelte und ich mich nicht daran erinnern konnte, wach gewesen zu sein. Ich bin aufgestanden, habe mir den ersten Saft aus dem Kühlschrank genommen und bin auf den Balkon gegangen. Es war der erste Morgen seit langem, an dem ich den Tag nicht als Gegner gesehen habe.

Tag 5. Ich habe die dunkelblaue Bluse im Schrank hängen lassen und eines der Kleider aus der hinteren Reihe genommen. Nicht weil sich über Nacht etwas verwandelt hätte, sondern weil ich es an diesem Morgen zum ersten Mal seit langem überhaupt in Erwägung gezogen habe.

Nach der Kur

Das ist 4 Monate her.

Was geblieben ist, hat mich selbst überrascht: Es ist nicht der eine große Effekt. Es ist der Nachmittag. Mein 15-Uhr-Loch ist in dieser Form nicht zurückgekommen, und ich koche abends wieder, statt im Stehen am Kühlschrank zu essen. Die fünf Tage waren nicht das Ergebnis. Sie waren der Startpunkt.

Auf dem Sommerfest im Juni habe ich das Handy jemand anderem gegeben.

Ich bin auf elf Fotos drauf.

Das ist die Kur, über die ich hier schreibe:
Die 5-Tage-Saftkur ansehen →

Ich bin nicht die Einzige

Seit ich meine Geschichte erzähle, höre ich ständig von Frauen, und einigen Männern, denen es genauso ging:

Einwand: „Ich halte das nie durch“
★★★★★KathrinVerifizierter Kauf

Beim ersten Mal habe ich die 3 Tage Saftkur gemacht, welche super war. Jetzt habe ich die 7 Tage Saftkur hinter mir. Ich würde Sie sofort wieder machen. Kein Hungergefühl, fit, produktiv. Werde ich sicher wieder machen.

Suchbegriffe: „durchgehalten“, „geschafft“, „einfacher als gedacht“. Struktur/Machbarkeit kommt in 15,5 % der Textbewertungen vor.
Einwand: „Das schmeckt bestimmt scheüßlich“
★★★★★DianaVerifizierter Kauf

Ich finde die Saftkur ideal zum Einstieg in eine Ernährungsumstellung und eine Art RESET!! Die Säfte schmecken und der 2 stündliche Abstand zwischen den Säften vereinfacht das Durchhaltevermögen!!! Ich bin soweit erstmal begeistert und wiederhole es bestimmt nochmal. Mein Start jetzt war die 3Tagesaftkur, heute ist Tag 3 und ich habe nicht nur überlebt, sondern 3kg leichter.

Suchbegriffe: „lecker“, „geschmeckt“, „fruchtig“, „überrascht“. Geschmack ist mit 54,5 % das meistgenannte Thema — der stärkste Beweis.
Einwand: „Ich muss arbeiten, ich kann nicht ausfallen“
★★★★★NicoleVerifizierter Kauf

Die Säfte sind sehr frisch und lecker, das Hungergefühl hält sich in Grenzen und mit einer Tasse Gemüsebrühe mittags bekommt man auch mal wieder einen salzigen Geschmack in den Mund und was Warmes für den Bauch. Ich habe die Säfte immer 30 Minuten vor Verzehr aus dem Kühlschrank genommen. Dann sind sie nicht so kalt und sind noch geschmackvoller.

Suchbegriffe: „gearbeitet“, „Büro“, „Arbeitswoche“, „leistungsfähig“.
Einwand: „Nach der Kur ist alles wie vorher“
★★★★★NeleVerifizierter Kauf

Ich habe die Kur nun ein zweites Mal gemacht und bin wieder super zufrieden. Die Säfte sind lecker, sättigend und lassen einen gut durch den Tag kommen. Absolute Empfehlung & immer gerne wieder!

Suchbegriffe: „jedes Jahr“, „zum zweiten Mal“, „dritte Kur“. Wiederholungskäufe in 22,3 % der Bewertungen — der glaubwürdigste Langzeitbeweis.
Einwand: „Das ist mir zu teuer“
★★★★★AlexandraVerifizierter Kauf

Die Säfte sind lecker im Vergleich zu anderen Anbietern. Es tritt eine spürbare Veränderung ein. Kann nur empfehlen. Mache die Kur zusammen mit meinem Mann und das mehrmals im Jahr!

Suchbegriffe: „Preis“, „wert“, „investiert“.

Du fragst Dich vielleicht…

„Ist das nicht einfach Saft mit einem hohen Preisschild?“

Der Unterschied liegt nicht im einzelnen Saft. Er liegt darin, was wann kommt. Zehn abgestimmte Portionen über den Tag sind etwas anderes als drei große Portionen mit langen Strecken dazwischen, auch wenn am Ende ähnlich viel im Glas ist. Die Strecken dazwischen sind der Punkt, an dem Kuren scheitern.

„Warum zehn Portionen und nicht sechs wie bei anderen?“

Weil sechs Säfte für einen ganzen wachen Tag einfach nicht reichen. Es geht nicht nur um die Menge, sondern darum, dass zu jeder Tageszeit das Passende ankommt. Morgens etwas anderes als am Nachmittag und auch auf den Abend abgestimmt. Genau dafür sind es sieben Säfte und drei Shots.

„Werde ich Kopfschmerzen bekommen?“

Möglich, vor allem an Tag 1 und 2 und vor allem, wenn Du sonst viel Kaffee trinkst. Bei den meisten legt sich das im Lauf des zweiten Tages. Ich sage das lieber vorher, als dass Du an Tag 2 überrascht wirst und denkst, es läuft schief. Bei gesundheitlichen Vorerkrankungen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit bitte vorher ärztlich abklären.

„Kann ich dabei arbeiten?“

Die meisten legen die Kur bewusst in eine normale Arbeitswoche. Der Takt lässt sich mitnehmen. Die Säfte sind für unterwegs gedacht. Was viele meiden: eine Woche mit Abendveranstaltungen oder Geschäftsessen.

„Drei, fünf oder sieben Tage?“

Etwa 59 % entscheiden sich für fünf Tage, rund 35 % für sieben, nur etwa 6 % für drei. Fünf Tage ist der Punkt, an dem Du Tag 2 hinter Dir hast und die eigentlichen Tage überhaupt erst erlebst. Drei Tage sind der vorsichtige Einstieg mit dem Nachteil, dass Du aufhörst, wenn es gerade anfängt.

Warum hat mir das niemand gesagt?

Diese Frage habe ich der Ernährungsberaterin gestellt.

Ihre Antwort: „Weil an deinem Scheitern mehr verdient wird als an deinem Erfolg.“

Eine Diät, die funktioniert, hat eine Kundin einmal. Eine Diät, die im Januar scheitert, hat dieselbe Kundin im nächsten Januar wieder. Und im Jahr darauf. Die halbe Branche ist auf Wiederholung gebaut und Wiederholung setzt Scheitern voraus.

Und genau deshalb ist eine Saftkur auch kein Abnehmtrend. Sie ist kein Programm, das man immer wieder von vorne anfängt, weil es nie hält. Sie ist ein Neustart → fünf Tage, die den Nachmittag, den Abend und die Gewohnheiten danach verändern. Das Ziel sind nicht die fünf Tage. Das Ziel ist, wie Du danach isst.

Was ich Dir sagen würde, wenn Du meine Schwester wärst

Zwei Dinge.

Erstens: Nimm fünf Tage, nicht drei. Tag 1 und 2 sind Übergang. Wer nach drei Tagen aufhört, hört genau in dem Moment auf, in dem es anfängt zu tragen. Fünf Tage bedeutet: zwei Tage Umstellung, drei Tage, in denen Du merkst, worum es eigentlich geht.

Zweitens: Leg sie in eine ruhige Woche. Keine Geburtstage, keine Geschäftsessen. Und stell Dir für die ersten beiden Tage einen Alarm im Zwei-Stunden-Rhythmus von 8:00 bis 20:00 Uhr. Ab Tag 3 brauchst Du ihn nicht mehr, dann läuft der Takt von selbst.

Was das Ganze wert ist

Bevor ich das hier gefunden habe, hatte ich ausgegeben:

Diät-Shakes → im Schrank verstaubtca. 60 €
Detox-Tees → ein Abführeffekt, sonst nichtsca. 35 €
Andere Saftkur, 3 Tage → an Tag 2 abgebrochen90 €
Bücher, Apps, Fitness-Abo (4 Monate ungenutzt)ca. 215 €
Zusammen für nichts, das geblieben istca. 400 €
Die 5-Tage-Kur CHF 154.95 50 Portionen · CHF 3.10 pro Saft bzw. Shot

Die 5-Tage-Kur kostet CHF 154.95. Das sind bei 50 Portionen CHF 3.10 pro Saft beziehungsweise Shot für etwas, das kaltgepresst¹, in Süddeutschland hergestellt und auf die Tageszeit abgestimmt ist.

Und ein Detail, das kaum jemand mitrechnet: In diesen fünf Tagen kaufst Du keine Lebensmittel. Kein Mittagessen unterwegs, kein Bäcker, keine Abendeinkäufe. Für die meisten schrumpft die Rechnung dadurch noch einmal deutlich.

Du stehst an einer Kreuzung

Weg 1: Du schließt diese Seite. Nächsten Dienstag um 15 Uhr greifst Du wieder zum zweiten Kaffee. Nächsten Donnerstag stehst Du wieder um 22 Uhr am offenen Kühlschrank. Im Januar nimmst Du Dir wieder etwas vor und brichst es an Tag 2 ab und diesmal weißt Du sogar, warum.

Weg 2: Du probierst fünf Tage. Zehn abgestimmte Portionen am Tag, im festen Takt, nichts zu entscheiden. Am letzten Abend wirst Du merken, wie sich Erfolg anfühlt und ab da weißt Du, dass es nie an Dir gelegen hat.

Der einzige Unterschied zwischen den beiden Wegen ist eine Entscheidung, die Du in den nächsten zwei Minuten triffst, oder eben nicht.

Und wenn Du nichts entscheidest, bleibt die Lücke.

Das Leben danach

— Claudia B.

P. S. Der Satz, der bei mir am längsten nachgehallt hat, war nicht der über den Blutzucker. Es war: „Willenskraft ist keine Charaktereigenschaft, sie ist eine Stoffwechselleistung.“ Ich habe zweieinhalb Jahre geglaubt, mit mir stimmt etwas nicht. Es hat vier Sekunden gedauert, das zu korrigieren.

5-Tage-Saftkur
Kur ansehen